Crowdsourcing und Journalismus

Im Magazin “Jetzt” der Süddeutschen Zeitung fand ich einen Artikel zum Thema “Crowdsourcing und Journalismus“. An diesen Stellen habe ich schon zum Thema Crowdsourcing geschrieben.

Hier geht es darum, wie der Journalist Chris Allbritton eine neue Form der Finanzierung seiner Arbeit gefunden hat. Nachdem sich keine Zeitung für seine Berichte aus dem Irak interessierte, bat er seine Leser um eine Finanzierung. Er kam im ersten Schritt auf 14.000 Dollar, die ihm vom ca. 350 Lesern zur Verfügung gestellt wurden. Man spricht hier dann eher vom Crowdfunding. Das Finanzrisiko wird auf viele Personen verteilt. Diese bekommen dafür eine unabhängige Berichterstattung und wissen wohin ihr Geld geht. Den Blog von Allbritton findet man unter www.back-to-iraq.com.

Ein ähnliches Prinzip wie bei my4c.com (s.a. Artikel hierzu).
Das Prinzip finde ich genial. Der Nutzer als Produzent bzw. Finanzierer und mit mehr Möglichkeiten der Einflußnahme. Wieviele gute und spannende Projekte lassen sich damit umsetzen. Wer kennt weitere spannende Projekte in Deutschland, die nach diesem Prinzip aufgebaut sind? Würde eine Werbeagentur nach diesem Prinzip funktionieren?

Blog-Autor: Andreas Illig

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