Danke und au revoir.

Danke und au revoir.

Sind es wirklich schon 8 Jahre? Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Es kommt mir vor, als wäre ich erst gestern bei machen.de zur Tür reingekommen – unglaublich nervös und angespannt, mein Vorstellungsgespräch. Damals hat mir der nette Herr Gruss die Tür geöffnet und mir ein Glas Wasser angeboten. Schnell irgendwo abstellen, sonst sehen ja alle, wie meine Hände vor Aufregung zittern. Und dann direkt zum Geschäftsführer. Bunt-karierte, kurze Hose, T-Shirt, Wuschelhaare – der sieht gar nicht geschäftsführerig aus. Und das Bewerbungsgespräch verlief auch völlig anders als erwartet: So eine lockere, offene und freundliche Atmosphäre hatte ich noch nie erlebt. Für mich war sofort klar: Hier will ich arbeiten! Und so wurde ich Nummer 4 im Team.

Der erste Eindruck setzte sich auch in der täglichen Arbeit fort: Von Anfang an wurde mir als Mitarbeiterin viel Vertrauen geschenkt und Verantwortung übertragen. Als direkte Ansprechpartnerin, Konzeptionerin, Grafikerin und Umsetzerin konnte ich ganz nah am Kunden sein – in Freud und Leid. „Wenn der Kunde zufrieden ist, dann ist das dein Lob – und wenn er nicht zufrieden ist, dann bespricht er das auch mit dir.“, so das Credo des Chefs. Projekte wurden dadurch zu Herzensangelegenheiten. Ich habe mit jedem Existenzgründer mitgefiebert, dem ich geholfen habe, seine Marke aus der Taufe zu heben und erfolgreich zu machen. Ich habe mit großen Aktiengesellschaften an ihrem Corporate Design geschliffen, bis es gefunkelt und geglänzt hat. Gerade die Abwechslung, sich auf jeden Kunden neu einzustellen, sich reinzudenken und zu erspüren, was er wünscht, haben meinen Arbeitsalltag in den letzten 8 Jahren so faszinierend gemacht.

Eines der spannendsten Projekte war mit Abstand die Entwicklung des WBG FamilienFanblocks. In enger Zusammenarbeit mit der WBG Fürth entstand die Konzeption für einen familienfreundlichen Bereich in der Trolli Arena. Jede neue Saison haben wir Aktionen erarbeitet, damit den Kindern der Tag im Stadion in bester Erinnerung bleibt: Ein Sammelalbum mit Spielerbildern, Video-Interviews von den Kindern (die haben so tolle Statements wie die Profis!), Gewinnspiele, Spielpläne oder eine riesige Blockfahne. Das Schöne daran war, im Stadion direkt das Resultat der eigenen Arbeit zu erleben: Selbst bei minus 10 Grad Kälte, bibbernd und frierend, kamen die Kinder zu uns an den Stand, weil sie schon die ganze Woche ungeduldig auf die neuen Sammelkarten gewartet haben. Und manchmal kam eine Mutter vorbei, brachte einen Becher heißen Tee und sagte einfach nur „Danke!“ Das direkte Erleben der Arbeit und wie es bei der Zielgruppe ankommt, war ein wunderbares Gefühl.

Jetzt bin ich fast ein wenig rührselig geworden. Aber ich lasse ja nicht nur die Arbeit, sondern vor allem das beste Team der Welt hinter mir: Kollegen, die immer ein offenes Ohr hatten, mochte es das große oder kleine Problemchen sein. Ein Chef, dessen Tür immer offen stand und der in so manch Situationen die Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Mitmieter, die immer für Scherze aufgelegt waren und Tipps und andere Sichtweisen mit eingebracht haben.

An dieser Stelle ein dickes Danke: für die tolle Zusammenarbeit, für die schönen Projekte, für die Herausforderungen und Hürden genauso wie für die gemeinsamen Erfolge und vor allem für die vielen bleibenden Freundschaften, die in den letzten 8 Jahren entstanden sind.

Auf bald.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar