Ein Unternehmer hat mindestens 10 Berufe

Wenn Sie beschließen, sich selbstständig zu machen, werden Sie sehr bald merken, dass Sie sich nicht nur mit der Tätigkeit oder den Produkten, die Sie auf dem Markt anbieten, selbstständig machen. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit werden eine ganze Reihe weiterer Anforderungen gestellt.

Ein Unternehmer hat mindestens 10 Berufe!

1. Beruf: Privatier

Ist Privatier wirklich ein Beruf? Ja – mit dem Schritt in die Selbstständigkeit schon! Denn die Selbstständigkeit wird so viel Kraft, Energie und Zeit in Anspruch nehmen, dass nicht mehr viel übrig bleibt von Ihrem Privatleben. Deshalb müssen Sie sich die freie Zeit, die Erholung, das Zusammenleben mit Ihren Liebsten genauso erarbeiten wie die Erfolge in Ihrer Selbstständigkeit. Sie sind zum Manager Ihres Privatlebens geworden. Nehmen Sie diese Aufgabe ernst!

Also: planen Sie ihre freien Zeiten fest ein und halten Sie sich daran!

Und wie sieht es mit Ihnen persönlich aus? Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, charakterlichen Eigenschaften bringen Sie mit?
Welche Schwächen machen Ihnen Schwierigkeiten? Und wie können Sie diese Schwächen ausgleichen?
Arbeiten Sie die Fragen auf der Seite “Fragen vor der Gründung” gut durch und Sie sind gut vorbereitet!

2. Beruf: Existenzgründer

Ja, natürlich sind Sie Existenzgründer und haben damit zu tun, jeden Tag neue Probleme zu bewältigen, die Arbeit zu managen, sich an dieses neue Leben zu gewöhnen.
Vieles ist für Sie noch ungewohnt: die selbstständige Arbeit, niemand, der Ihnen sagt, was Sie tun müssen oder wo es lang geht. Das ist ein wundervolles Gefühl der Freiheit – aber manchmal fühlt man sich in dieser Weite auch ganz schön verloren.

Denn es gilt so viele Fragen zu klären:
Welche Formen der Unterstützung gibt es für mich als Existenzgründer? Wenn Sie z.B. aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, besteht die Möglichkeit, sich über das Überbrückungsgeld oder die Ich-AG von der Agentur für Arbeit fördern zu lassen.

  • Überbrückungsgeld: Ihr augenblickliches Arbeitslosengeld plus einem Zuschlag von 70,8 % für 6 Monate
  • Ich-AG: 600 Euro monatlich im ersten Jahr, 360 im zweiten Jahr und 240 im dritten Jahr. Aber Achtung: von diesem Geld müssen Sie noch Ihre Krankenkasse und den Rentenversicherungsbeitrag bezahlen! D.h.: von den monatlich 600 € Förderung im ersten Jahr bleiben Ihnen gerade mal etwa 200 übrig. Alles andere, was Sie zum Leben brauchen, müssen Sie ab sofort aus dem Unternehmensgewinn finanzieren!

Welche rechtlichen Dinge gibt es zu beachten? Sie müssen zunächst abklären, ob Sie ein Gewerbe anmelden müssen, oder ob Sie freiberuflich tätig sind! Lassen Sie sich bei dieser Frage von einem Berater helfen! Es würde den Rahmen dieser Webseite sprengen, wollte alles hier aufgezählt werden!

Welche Versicherungen muss ich abschließen? Auch diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten. Zunächst sollten Sie sich genau überlegen, welche Risiken für Sie und für Ihre Kunden entstehen könnten: Ein Architekt, der Wolkenkratzer baut, die 20 Millionen Euro kosten, muss andere Risiken versichern, als ein kleiner Friseur, der nur die Haare seiner Kunden schneidet. Aber auch da lauern Gefahren: Kann man sich gegen das Versehen versichern, einem Kunden die falsche Haartönung aufgetragen zu haben, was bei diesem zu Haarausfall führt? Überlegen Sie also ganz genau, welche Risiken auftauchen, welche davon Sie eingehen können und gegen welche Sie sich gegebenenfalls versichern sollten.
Ganz abgesehen davon, dass Sie sich natürlich für den Krankheitsfall, im Falle eines Unfalls, der Berufsunfähigkeit etc. absichern sollten. Und natürlich Vorsorge treffen für das Alter!
Aber da hat jeder so seine eigenen Ansichten, wie weit er vorsorgen und sich absichern will. Und es ist immer auch ein Kompromiss zwischen dem, was gut wäre und dem, wozu überhaupt das Geld dazu da ist. Aber: informieren Sie sich ausführlich, holen Sie den Rat mehrerer (!) Versicherungsfachleute ein und bilden Sie sich selbst eine Meinung!

Wann bin ich Scheinselbstständig? Auch eine der Fragen, mit der Sie sich als Existenzgründer auseinandersetzen müssen! Wenn Sie nur einen Auftraggeber bzw. Kunden haben, dann sind Sie schon scheinselbstständig. Also: Achten Sie auch immer im eigenen Interesse darauf, dass Sie mehrere Kunden haben. Zum einen, um das Thema Scheinselbstständigkeit zu vermeiden – zum anderen aber natürlich auch, weil Sie sonst viel zu sehr von den Launen Ihres einen Kunden abhängig sind. Er kann Ihnen dann die Konditionen diktieren und Sie müssen sich das gefallen lassen…
Der Weg in den Aufbau einer eigenen Existenz gleicht also fast einer modernen Robinsonade: Sie sind jetzt Robinson Crusoe auf Ihrer einsamen Insel der Selbstständigkeit und müssen sich um alles, aber auch wirklich alles selbst kümmern…
Umso wichtiger ist es, dass Sie sich Ihren „Freitag“ suchen: jemanden, der Ihnen bei Ihrer Odyssee ein wenig zur Seite steht: suchen Sie die Bekanntschaft zu einem „alten Hasen“, der Ihnen viele wertvolle Tipps geben kann, die Ihnen helfen, Probleme zu vermeiden. Das kann ein Bekannter sein, der auch selbstständig ist, vielleicht schon seit vielen Jahren, und der Ihnen sagen kann, „wie der Hase läuft“.
Oder Sie suchen sich Netzwerke: Vereinigungen oder Verbände von Selbstständigen, die sich gegenseitig unterstützen und weiterhelfen. In vielen Städten gibt es solche Netzwerke. (In Nürnberg z.B. den Verein Nexus II e.V.)

Auf jeden Fall brauchen Sie Gefährten auf Ihrer Insel – also suchen Sie sich jemanden!
Das wäre schon genug Arbeit um einen Ganztages-Job daraus werden zu lassen – wären da nicht noch die anderen acht Berufe, wie zum Beispiel der

3. Beruf: Firmendirektor

Schließlich sind Sie nun Leiter eines Unternehmens! Und müssen diese Aufgabe ebenfalls zu 100% erfüllen! Das bedeutet: Sie müssen planen, koordinieren, terminieren, führen, organisieren…
Überlegen Sie deshalb, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten Sie diesbezüglich haben und welche Sie sich noch aneignen können. Oder welche Tätigkeiten Sie einfach auslagern, um sich auf das zu konzentrieren, worin Sie stark sind. Denn Sie müssen nicht unbedingt alles alleine machen: Holen Sie sich Verstärkung durch andere Dienstleister.

Lassen Sie die Buchhaltung von einem Buchhaltungsbüro erledigen. Holen Sie sich eine Sekretärin für den alltäglichen Kleinmist. Stellen Sie jemanden ein für den Vertrieb etc. Denn delegieren ist etwas, das Sie unbedingt lernen müssen: Sie KÖNNEN gar nicht alles zu 100% immer selbst erledigen. Also müssen Sie so manches an andere abgegeben. Und je strategischer Sie dies tun, desto besser wird es laufen. Planen Sie also, wann Sie wo was wie selbst erledigen – und wann Sie was von wem wie lieber erledigen lassen! Manchmal ist es einfach sinnvoller, jemanden für sich arbeiten zu lassen, wenn Sie sich in dieser Zeit darauf konzentrieren können, Ihr Geld zu verdienen…

Zum Führen eines Unternehmens gehört auch das Planen. Denn Sie müssen wissen, wohin Sie der Weg führen soll. Wenn Sie in Urlaub fahren, buchen Sie auch viele Monate im Voraus Ihr Hotel – warum sollten Sie das in Ihrem Unternehmen anders machen?! Also: Schreiben Sie einen Businessplan! Legen Sie dort genau fest, was Ihre Kernbereiche sind, wer Ihre Kunden sind, wohin Sie wollen und wie Sie dies erreichen wollen. Auch eine Kostenplanung ist zwingend notwendig. Das wenige Geld, das Sie in der ersten Zeit haben werden, muss möglichst effizient wieder investiert werden um das Unternehmen aufzubauen. Und wenn Sie das nicht planen, wird es schief gehen!

4. Beruf: Steuerberater

Die Steuer, die Steuer, die ist dem Gründer nicht geheuer…
Und das ganz zu Recht: Es gibt etwa 40 Regalmeter Literatur zur deutschen Steuer für Unternehmer. Wer will da noch durchblicken?!
Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Einkommensteuer – wer das hört, hat das Gefühl, dass der spärliche Gewinn, der nach harter Arbeit als Selbstständiger übrig bleibt, bald vom Finanzamt und seinen Beamten aufgezehrt sein wird.
Und tatsächlich: Wenn Sie sich nicht ausreichend um das Thema Steuern kümmern, werden Sie so manchen Euro zahlen, ohne dies wirklich tun zu müssen. Wie ärgerlich!
Suchen Sie deshalb einen Steuerberater auf, lassen Sie sich das Thema ausführlich erklären, denn so manche unternehmerische Entscheidung wird durch steuerliche Aspekte beeinflusst!

Natürlich werden Sie niemals das Fachwissen eines Steuerberaters haben – aber ein gewisses Grundwissen sollten Sie schon haben, damit Sie wissen, was Sie tun. Im konkreten Fall können Sie ja dann Ihren Steuerberater um Hilfe bitten. Aber denken Sie auch daran: jedes Mal, wenn Sie bei ihm sitzen oder mit ihm telefonieren und ihm eine Frage stellen: die Uhr tickt – die Rechnung kommt…
Deshalb sollten Sie also ein Grundahnung vom Thema Steuern haben, damit Sie nicht ständig nachfragen müssen und monatlich eine Kostennote von 200 € von Ihrem Steuerberater zugeschickt bekommen.

5. Beruf: Anwalt

Das Leben als Selbstständiger steckt voller Fallen: Verträge, Regelungen, Gesetze…
Als Unternehmer schließen Sie allenthalben Verträge und Vereinbarungen, an die Sie oder Ihre Vertragspartner gebunden sind. Und immer wieder kommt es zu Streitigkeiten. Um diese Auseinandersetzungen möglichst zu vermeiden, sollten Sie also auch ein gewisses Grundverständnis des Vertragsrechts mitbringen. Was ist en Vertrag? Wie wird er geschlossen (so mancher Vertrag wird auch nur mündlich geschlossen! Und manchmal merken Sie vielleicht gar nicht, dass Sie gerade eben einen Vertrag geschlossen haben…)?

Schon VOR Beginn Ihrer Selbstständigkeit müssen Sie sich Gedanken über die Rechtsform Ihres Unternehmens machen:

  • Sind Sie Einzelunternehmer?
  • Gründen Sie eine GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts?
  • Oder gar eine GmbH?
  • Oder eine dieser neuen Limiteds?

Sie sehen schon: ohne sich wirklich mit dieser Materie beschäftigt zu haben, fällt es schwer, diese Fragen zu beantworten…
Aber damit noch nicht genug, denn gleichzeitig zu allen anderen Berufen sind Sie als Existenzgründer ja auch noch tätig im

6. Beruf: Bürokaufmann

All die täglichen Büroarbeiten, das ganze Chaos im Überblick zu behalten: Rechnungen, Angebote, Termine, Buchhaltung, Auftragsorganisation und –abwicklung, Controlling…
Wer soll da noch durchblicken?

Nur derjenige, der sich auch in dieses Thema eingearbeitet hat.
Ganz ehrlich: Früher gab es eine Sekretärin, die hat sich um so manchen Kleinmist gekümmert… Jetzt müssen Sie selbst das alles erledigen. Das ist viel! Und man verliert schnell den Überblick!
Beschäftigen Sie sich also auch mit dem Thema Büroorganisation, sonst stecken Sie zu viel Kraft in die Beherrschung des alltäglichen Chaos auf Ihrem Schriebtisch – Kraft, die Ihnen an anderer Stelle fehlen wird. Zum Beispiel in Ihrem

7. Beruf: Controller

Ja – auch das muss sein: Jemand muss Sie kontrollieren. Vor allem darauf, ob all die Anstrengungen, die Sie unternehmen auch Früchte tragen! Und wenn Sie niemanden haben, der Sie kontrolliert, dann müssen Sie das eben selbst tun! Werten Sie Ihre Buchhaltungsergebnisse aus: Welches Geld ist in welche Bereiche geflossen und was davon kam mit Gewinn wieder zurück? Sie werden bei solchen Analysen schnell feststellen, dass es Bereiche gibt, in die Sie kräftig investieren, die Ihnen aber deshalb noch lange keine besseren Umsätze ermöglichen.

Solche Bereiche müssen Sie ausfindig machen und sich Strategien überlegen, wie Sie diese Bereiche in gewinnbringende Bereiche umwandeln…
Nichts leichter als das, werden Sie denken, denn Sie haben ja soooo viel freier Zeit zur Verfügung… Schließlich haben Sie ja nur noch ganz nebenbei den

8. Beruf: Verkäufer

Man kann viel lernen als Selbstständiger: Wie Sie mit renitenten Kunden umgehen. Wie Sie mit besserwisserischen Kunden umgehen. Wie Sie mit ungläubigen Kunden umgehen. Wie Sie mit ignoranten Kunden umgehen. Wie Sie mit frechen Kunden umgehen…
Gott sei Dank ist das nur ein kleiner Teil der Kunden – die meisten sind ganz normale Menschen, mit denen man in Ruhe Geschäfte machen kann. Aber der Teil, der Ihnen Probleme bereitet, der wird Sie oft an Ihre psychischen und physischen Grenzen bringen. Deshalb sollten Sie sich auch auf diesem gebiet schlau machen:

  • Wie gehen Sie mit welcher Art von Kunden um?
  • Wie führen Sie ein Verkaufsgespräch richtig?
  • Wie teilen Sie Ihrem Kunden Ihr Angebot so mit, dass er auch versteht, was Sie meinen?
  • Wie ziehen Sie den Kunden auf Ihre Seite?
  • Wie machen Sie einen einmaligen Kunden zu einem Bestandkunden?

Fragen über Fragen zum Thema Kunden und Verkauf. Und die werden Sie nur vernünftig beantworten können, wenn Sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.
Besuchen Sie also Verkaufstrainings, Fortbildungen zur Kundenbindung etc.
Und das können Sie ja ganz leicht. Sie haben ja sonst kaum was zu tun, lediglich noch dieser kleine

9. Beruf: Einkäufer

Ja… – denn auch das will gelernt sein! Sie müssen nun vielleicht für Ihr Unternehmern Waren, Produkte und Dienstleistungen einkaufen, um Sie Ihren Kunden mit anbieten zu können. Und diese Einkaufen gleicht manchmal einem Hauen und Stechen schlimmer als ein mittelalterliches Ritterspiel: Jeder Beteiligte kämpft um jeden Cent, denn jeder ist sein eigener Herr und versucht, den bestmöglichen Vorteil für sich herauszuschlagen. Der Sieger erhält das Taschentuch der Königin – oder den Auftrag des Kunden…

Seien Sie also darauf vorbereitet, dass Sie jetzt auf ganz andere Art auf „Einkaufen“ gehen müssen, als Sie dies einmal in der Woche bei Ihrem privaten Wocheneinkauf im Supermarkt müssen…
Sie sind nicht mehr im Supermarkt, wo alles sein festen Preise hat, Sie sind jetzt auf dem freien Markt – und müssen wie auf dem mittelalterlichen Markt handeln, feilschen, bieten und einschlagen…

10. Beruf: Marketingfachmann

Es hat leider kein Ende mit den Berufen, die Sie jetzt automatisch mit erledigen müssen, wenn Sie sich selbstständig machen. Einer (und für heute erst einmal der Letzte) davon ist der Marketingfachmann.
Schließlich machen Sie jetzt ständig Werbung für sich, Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen, Ihr Unternehmen…
Und selbst wenn Sie keine Werbung machen, so machen Sie doch zwangsläufig Marketing. Denn alles, was Sie jetzt tun, sagen, machen, anziehen etc. fällt zurück auf Sie als Chef Ihres Unternehmens. Es geht also gar nicht, dass Sie kein Marketing machen…

Also machen Sie doch dann bitteschön aktives Marketing! Arbeiten Sie eine Strategie aus, wie Sie den Markt bearbeiten wollen, auf dem Sie tätig sind. Wie machen Sie sich bekannt? Wen sprechen Sie an? In welchen Medien machen Sie Werbung?
Sie sehen schon wieder: Die Fragen hören nicht auf… Und bei der Lösung hilft Ihnen natürlich auch ein Marketingfachmann – es gibt genügend Dienstleister auf dem freien Markt, die Ihnen helfen, genau diese Fragen zu beantworten. Dennoch: ein gewisses Grundverständnis sollten Sie schon mitbringen…

Fazit:

Das Schöne an der Selbstständigkeit ist die Selbstständigkeit. Aber das Problem an der Selbstständigkeit ist die Selbstständigkeit!
Wenn Sie sich selbstständig machen, dann wagen Sie einen mutigen Schritt, der Sie große Freiheiten spüren lassen wird. Der Sie aber gleichzeitig großen Gefahren aussetzen wird. Diesen Gefahren können Sie entgegenwirken, indem Sie sich wappnen.

Bereiten Sie sich auf diese Abenteuerexpedition gut vor!

Autor: Stefan Frisch, ehemals Vorstand der Amundio AG, einem Nürnberger “New Economy StartUp Unternehmen”. Amundio war ein Internet-Geschäftssystem, um vergriffene Bücher wieder zugänglich zu machen. (Preisträger des Businessplan Wettbewerb Nordbayern und des StartUp-Wettbewerb 2001.) Heute ist Stefan Frisch Moderator und Marketing Coach, www.machtfrisch.de

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