Erst reden, dann denken

Erst reden, dann denken

Oder auch: Erst schreiben, dann denken. Das ist zumindest meine Devise, wenn es um das Neu-Machen geht. Der Zufall ist zwar kein guter Steuermann – aber ein guter Erfinder. Neues, wie z.B. ein Firmenname, ein Signet, eine Kampagnen- oder Geschäftsidee, kann eben nur dort entstehen, wo die Gedanken freien Lauf haben. Der Verstand hat erstmal Pause, wenn die Intuition gerade schöpferisch tätig ist.

Immer mehr kommt dieses Thema an die Öffentlichkeit. Andreas Zeuch hat mit „Intuition und Nicht-Wissen im Management“ ein Buch darüber geschrieben. Markus Teschner trommelt rund um Nürnberg die kulturell-kreativen Netzwerker zum Gedankenaustausch zusammen (www. nuernberg-startups.de). Gerd Gerken beschrieb schon in einem seiner etwas älteren Werke das so genannte „Symbiotic Selling – Verkaufen ohne Strategie “. Er vertritt die Meinung, dass man ein besserer Verkäufer wird, indem man keine ausgeklügelte Strategie verwendet. Das klingt erst Paradox, doch ist eine schöne Botschaft für Leute, die nicht gerne mit Techniken arbeiten sondern sich lieber individuell auf Menschen und Situationen einstellen.

Die Kleinen machen es vor! Niemand lernt mehr und schneller dazu als Kinder, denn sie machen, denken nicht zu viel und kommen so im Leben voran. “Kinder an die Macht“ hat schon Herbert Grönemeyer gesungen.
Meine Botschaft an Euch lautet: Traut Euch, laut zu denken! Umgebt Euch mit Leuten, die das toll finden und mit-machen und mit-lachen. Auch wenn es am Ende der Verstand ist, den wir brauchen, um Präzision zu erreichen. So stand doch am Anfang jeder großen Erfindung eine „verrückte Idee”.

Sind Sie ein Querdenker, Aufspürer und Drauflos-Macher? Wenn ja, dann sollten Sie vom 19.-20 Juni 2013 nach Nürnberg kommen und eine Session starten. Beim Open Summit, der „ Unkonferenz zum Marketing von morgen “ können Sie die Zukunft gestalten.
Mehr Infos hier: www.open-summit.com

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