#ichbineintouchpoint – Ein Projekt von Anne M. Schüller

#ichbineintouchpoint – Ein Projekt von Anne M. Schüller

„Auf einer Messe hatten wir einen Stand neben Porsche. Der Bistrotisch wackelte und wir baten den Porsche-Mitarbeiter um Hilfe. Mit Bierfilzen könne man das doch richten. Der Porsche-Mann sagte nur: „Moment.“ Er kam nach kurzer Zeit mit einem Werkzeugkoffer wieder und reparierte den Tisch, ein Getränk nutzte er als Wasserwaage. „Bei Porsche machen wir nichts mit Bierfilzen“, sagte er und wünschte einen schönen Tag.“

Diese Geschichte erzählte Anne M. Schüller an der BAW Sommerakademie. Ihre Frage: Wer könnte besser die Leistungen des gesamten Unternehmens unter Beweis stellen als jeder einzelne Angestellte? Wer könnte besser eine Marke leben und verkörpern?

Ihr Vortrag im Rahmen der Sommerakademie beschäftigte sich mit dem wichtigsten Gut eines Unternehmens: den Angestellten. Nur ein zufriedener Mitarbeiter ist auch ein guter Markenbotschafter. Hier liegt bei vielen Firmen Potential. Und genau dieses will Anne M. Schüller mit dem Projekt #ichbineintouchpoint ausschöpfen.

#ichbineintouchpoint

Die Aktion ist einfach: Ein Button bildet das Startsignal für eine Interaktion. Wenn ein Mitarbeiter diesen Button trägt, gibt er klar zu verstehen: „Hallo, ich bin ein Touchpoint! Behandelt mich so, dass ich das Unternehmen als Botschafter bestmöglich vertreten kann.“ Ziel ist es wachzurütteln und die Bedeutung der Mitarbeiter deutlich zu formulieren. Denn diese tragen die Werte und das Image eines Unternehmens nach außen. Hier gilt es zu optimieren. Getragen werden kann der Button überall und von jedem, denn man befindet sich doch irgendwie immer im Kontakt mit Menschen und bildet somit einen Berührpunkt. Gedacht ist der Button für Markenkontaktpunkte, also dann, wenn ein Kunden- oder Mitarbeiterkontakt entsteht.

Anne M. Schüller sammelt die Geschichten, die Menschen mit dem Button erlebt haben und veröffentlicht diese. Hier ist unsere:

#beimachen.de

Ohne eine Ankündigung oder Erklärung habe ich den Button einfach auf der Arbeit getragen. Es dauerte nur kurz, bis mein Chef mich neugierig darauf ansprach.

Michael Leibrecht: „Was ist das?“

Isabell Kremer: „Ein kleiner Helfer, der dir sagen soll, dass ich verdammt wichtig bin. Und es deine Aufgabe ist, dass ich glücklich bin. Bin ich z.B. schlecht drauf, hören es die Kunden am Telefon oder die Kollegen fühlen sich unwohl. Jeder Einzelne trägt so zum Betriebsklima bei und dazu, wie die Firma nach außen wirkt.“

Michael Leibrecht: „Bist du denn unglücklich? Läuft was schief? Lass uns darüber reden. Und wo hast du den Button her?“

Isabell Kremer: Ich bin glücklich, aber es gilt was auszutesten. Ich erkläre dir das mal….

Bei einem Kaffee oder auch zwei sprachen wir über das Arbeitsklima, das Verhältnis zu den Kollegen und meine persönlichen Ziele. Es ging darum, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und mein Chef hat sich extra für mich Zeit genommen, um mit mir über meine Gefühlslage zu sprechen. Das ist bei machen.de zwar normal, aber es hat mich sehr gefreut, dass der Button offensichtlich als Einstieg funktionieren kann.

 

#ichbineintouchpoint: Ein tolles Projekt, zu dem wir gerne unseren Beitrag leisten. Denn bei machen.de herrscht ein Bewusstsein für den Stellenwert eines Mitarbeiters und diese Denkweise wollen wir überall gelebt wissen.

Alle Informationen zum Projekt: #ichbineintouchpoint

Button zum Downloaden: Mein Button 

Auf geht’s Button anheften und schauen, was passiert! Wir sind gespannt auf die Geschichten.

 

Nachtrag 23.10.2014: Unser Beitrag bei Anne M. Schüller

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