Naming – so finden Sie Ihren Firmennamen

Naming – so finden Sie Ihren Firmennamen

„Beaner – Für Beratung, Analyse, Ergebnis. Nee.“

„Was heißt das denn auf Esperanto?“

„Bekommt man da auch einen schönen Dreiklang hin?“

 

Ein Raum. Drei Macher. Tausende Fragen: Für was steht es? Welche Funktionen werden vereint? Wer kann es nutzen? Was ist der USP?

Die Aufgabe: Ein frisch gegründetes Unternehmen oder ein neues Produkt sollen einen Namen erhalten.

(K)ein Name für jedermann

Jeder Name erzeugt auf seine ganz eigene Art Wirkung, sei es durch Klang oder eine Wortähnlichkeit. Beim Lesen kommen bereits erste Assoziationen; positive Erinnerungen oder negative Gefühle werden geweckt. Diese negativen Effekte müssen vermieden werden. Deswegen gilt es, einiges beim Corporate Branding zu beachten.

 

Wie findet man einen Namen?

Spielen, assoziieren Sie, suchen Sie Abkürzungen, entdecken Sie Vorteile. Schütteln Sie Buchstaben wild durcheinander, malen Sie mit Zahlen und bedenken Sie Historisches. Versuchen Sie, Ihre Zielgruppe im Namen zu integrieren. Oder lassen Sie einfach die Umlaute weg. Viele Wege führen zu ersten Ideen. Geben Sie der Fantasie Raum.

Der Naming-Prozess braucht Zeit. Arbeiten Sie in Etappen. Vielleicht erscheint Ihnen heute ein Wort als ideal und morgen entdecken Sie, dass es schon der geschützte Markenname eines Mitbewerbers im Ausland ist. Der Kreislauf des Namings: Brainstormen – sacken lassen – prüfen und eventuell von vorne beginnen.

Was Sie immer im Blick haben sollten:

  • Namensanalyse: Überprüfen Sie die Wirkung mit einer Namensanalyse-Software.
  • URL-Check: Ist Ihre Wunsch-URL frei?
  • Markenrecherche: Ist der Markenname schon geschützt?
  • Sprachcheck: Was bedeutet der Firmenname in anderen Ländern?

 

Auch routinierte Namensfinder verbringen die meiste Zeit mit rechtlichen, praktischen und emotionalen Aspekten – hier gilt es, äußerste Sorgfalt walten zu lassen.

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