Tim Ferris: Die 4-Stunden-Woche

Auch wenn ich mit dem Thema 4 Stunden Woche etwas spät dran bin (ich glaube die große Diskussion ist schon vorbei), möchte ich doch an dieser Stelle ein paar Gedanken hierzu äußern.

Der Titel provoziert. Wieviele von uns können sich kaum einen 4 Stunden Tag vorstellen (manche wären über 8 Stunden pro Tag schon froh). Als Unternehmensberater bekommt man ja, wenn man abends um 18:30 Uhr geht, den netten Spruch von den Kollegen “Na, heute nen halben Gleittag genommen?!”.
Trotzdem stellt Tim Ferris einige wichtige Fragen. Welche Prioritäten setzt man in seinem Leben? Welche Arbeit ist wirklich wichtig? Das Pareto-Prinzip und das Parkinson´sche Gesetz sind auch sehr witzig und enthalten sehr viel Wahrheit.
Richtig interessant finde ich aber die Idee, sein Einkommen zu automatisieren. Quasi eine Gelddruckmaschine. Wer träumt nicht davon? Die Prinzipien decken sich an dieser Stelle überraschend genau mit dem Ansatz “Gründen aus Komponenten” von Günther Faltin in seinem Buch “Kopf schlägt Kapital“.
Jetzt brauche ich nur noch die richtige Zielgruppe und das richtige Produkt. Dann kann die 4-Stunden-Woche kommen icon smile Tim Ferris: Die 4 Stunden Woche
Etwas ernüchtert hat mich ein Gespräch mit Michael Leibrecht über dieses Buch. Er meinte “Da verbreitet ein Weltenbummler Banalitäten. Jeder will mit wenig Arbeit viel Geld verdienen.” So ganz Unrecht hat Michael damit nicht.

Blog-Autor: Andreas Illig

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