Von der Vision zur erfolgreichen Geschäftsidee

Die Zahl der Einzelkämpfer auf dem Markt wächst. Wissensspezialisten aller Art machen sich immer öfter selbständig. Selbständigkeit wird zunehmend zu einem gesellschaftlichen Ideal. Ob durch die ständig wechselnden Firmenkonstellationen mit der zunehmend als unsicher empfundenen Lohnabhängigkeit oder bedingt durch die kollabierende Start up Szene gehen viele in die Selbständigkeit.

Aber auch die Sehnsucht nach privater Erfüllung den Job und die Familie befriedigend auf die Reihe zu bringen drängt viele Menschen in die Selbständigkeit. Das Outsourcing vieler Firmen schafft Raum für einen großen Markt von Anwendungsdienstleistern. Und natürlich die Lust zur Selbstverwirklichung. Die verstärkte Lust zur Individualisierung schafft veränderte Lebensplanungen und zu neuen Jobs und Dienstleistungsangeboten.

Ziel dieses Ratgebers ist es allen Existenzgründern Mut zu machen ihre Visionen tatsächlich anzupacken. Doch der Weg ist das Ziel und so sollte ein Existenzgründer sei es als Einzelkämpfer oder als Gründer eines Mittelständischen Unternehmens sich vorher gut informieren und sich der möglichen Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg bewußt werden. Kein anderer Unternehmer als Klaus Kobjoll kann praxisnahe und effektive Tipps zum Starten eines Unternehmens geben. Klaus Kobjoll hat als junger Mann im Alter von 22 Jahren seine erste one – man – Show gestartet und dieser Mut war der Grundstein seiner beispiellosen Erfolgskarriere.

Profitieren Sie von Klaus Kobjolls Erfahrungen mit Visionen, Finanzierungen, Umsetzung und Erfolg, aber auch der Umgang mit Krisen. Lernen Sie auch von seinen Erfahrungen und dem Umgang mit Rückschlägen. Schonungslos und offen werden in diesem Ratgeber alle Höhen und Tiefen der Existenzgründung lehrreich beschrieben. Als Co Autorin beschreibt Dagmar Heinke welche ebenfalls sich bereits in jungen Jahren als Existenzgründerin nunmehr seit 27 Jahren in Ihrer Branche als Image Coach etablieren konnte, von ihren Erfahrungen in der Geschäftswelt mit den Augen einer Frau. Außerdem gibt sie wertvolle Tipps zur äußeren Präsentation sowie der gelungen Außenwirkung eines Unternehmens.

Wenn Sie schon länger darüber nachgedacht haben sich mit Ihrer Geschäftsidee selbständig zu machen oder wenn Sie schon lange eine Vision vor Augen haben die Sie nicht mehr losläßt oder Sie die Nase von Ihren Vorgesetzten und Firmenumständen voll haben – so kann dieser Ratgeber für Sie möglicherweise die Entscheidung bringen sich zu trauen oder aber die Finger davon zu lassen.

Wir werden Ihnen in diesem Buch knallhart und ehrlich die wichtigsten Dinge nahe bringen welche Sie unbedingt wissen sollten. Benutzen Sie dieses Buch als Ihr persönliches Arbeitsbuch, füllen Sie die entsprechenden Checklisten und Zeitplanungstabellen aus. Und machen Sie sich viele Notizen, denn Sie wissen ja alles was man schreibt – bleibt.

Da Sie laut Klaus Kobjoll nur dann Unternehmer sind wenn Sie von Ihrem Einkommen ein anständiges Gehalt herausnehmen können und dann noch was übrig bleibt sollten Sie nun Schritt für Schritt die Basics der erfolgreichen Existenzgründung kennenlernen.

Visionen erfolgsgerecht formulieren
Um aus Visionen Realität werden zu lassen ist es sehr wichtig sich über Ihre Visionen klar zu werden und diese konkret zu formulieren. Dabei sollten Sie unbedingt beachten, daß alles, auch Ihre Gedanken Schwingungen und Energien darstellen. Ihre Gedanken verfügen über ein beachtenswertes Potential welche die Tendenz haben sich zu erfüllen. Im negativen Sinn und im positiven Sinn.

Sicherlich haben Sie zu diesem Thema schon einige Beispiele selbst erlebt wo Sie sich ganz fest etwas oder einen Zustand gewünscht hatten und dieser dann eingetreten ist. Oder wo Sie skeptisch und angstvoll gedacht hatten und dies letztendlich dann auch eingetroffen ist. Es gibt Menschen welche einfach alles und jede Situation pessimistisch einschätzen, überall unüberwindbare Schwierigkeiten sehen und es gibt Menschen welche die Flasche immer halbvoll sehen und mit dieser positiven und optimistischen Grundeinstellung große Leistungen vollbringen. Schon Arthur Schopenhauer sagte dazu: „Hindernisse überwinden ist der Vollgenuß des Daseins“. Und als Unternehmer haben Sie beileibe viele Hindernisse zu überwinden.
Aber mit Ihrer persönlichen Vision können Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeit alles erreichen. Egal ob Sie eine neue Firma gründen möchten, ein bestehendes Unternehmen übernehmen , den elterlichen Betrieb weiter fortführen, als one-women oder one-man – show arbeiten möchten, auf Ihre persönliche Vision kommt es darauf an. Wie am Beispiel Klaus Kobjolls sehr gut nach zu vollziehen ist.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Hotelkaufmann startete er 22 jährig sein erstes Unternehmen. Er eröffnete in Erlangen die erste französische Creperie mit einem Startkapital von € 2.500.-. Es handelte sich um einen Hausflur welcher als Restaurant umfunktioniert wurde und zur damaligen Zeit absolut hip war. Er beschäftigte zwei studentische Aushilfen wobei er immer nur ein Gehalt zu bezahlen brauchte den eine der Aushilfen war jeweils seine aktuelle Freundin. So erwirtschaftete er auf 30qm im Monat ca. 15.000.-€.

Glauben Sie wirklich irgend jemand, ganz abgesehen von Geschäftsleuten aus der Umgebung, Mitbewerber oder Bänker hätten ihn nur 1 Chance gegeben. Mitnichten. Inzwischen 33 Jahre später kann er eine unglaubliche Erfolgsstory nachweisen. Sie kennen ja den im Volksmund gängigen Satz: Wer nichts wird- wird Wirt – und ist ihm es auch hier nicht gelungen versucht er sich in Versicherungen…..

Doch wie Sie selbst an der jahrzehntelangen Berufskarriere von Klaus Kobjoll sehen können steckt sehr viel mehr dahinter als nur schnell mal Geld abzusahnen und danach den Laden wieder zu schließen.

Das Geheimnis seines Erfolgs beruht zum Teil auf seiner persönlichen Einstellung zur Arbeit. Für ihn bedeutet Erfolg

  • eine persönliche Sinnvision als ungeheuer starker Motivationsantrieb mit freizeitähnlicher Arbeit , Lust statt Last.
  • Keine Hirachieverhalten – Ober sticht Unter Verhalten
  • Keine Privilegien
  • Übernahme von Verantwortung
  • Nächste Entscheidungsspielräume
  • Fehlerfreudigkeit – no risk no fun
  • Freundschaftlicher , liebevoller Umgang miteinander

Seine Sinnvision damals wie heute sind: Freude-Freiheit und Harmonie
Credo: Freizeitähnliche Arbeit bei höchsten Entscheidungsspielraum in einem Team bei freundschaftlichem Umgang miteinander.

Credo erfolgreicher Unternehmer
Ein weiteres sehr erfolgreiches fränkisches Unternehmen mit einer ganz erstaunlichen Sinnvision sollten Sie an dieser Stelle kennenlernen. Es handelt sich um eine Großbäckerei „Der Beck“ mit mittlerweile 1000 Mitarbeitern und über 100 Filialen, Cafés und Coffeeshops. Die Firma ist ein Familienbetrieb der von Siegfried Beck seiner Ehefrau Petra Beck geführt wird. Siegfried Beck ist zuständig für die Produktion, EDV, Finanzen und Petra Beck ist zuständig für Vertrieb, Marketing und Mitarbeiterentwicklung.

Die Urzelle „ die Bäckerei Beck“ wurde 1895 als kleine Dorfbäckerei in Tennenlohe bei Erlangen gegründet. Und in den Jahren 1925 bis 1970 in die dortige Poststelle integriert. 1978 wurde die erste Filiale in Tennenlohe eröffnet. Ab 1979 wurde die Bäckerei von Siegfried und Petra Beck übernommen und ein rasantes Wachstum begann. Die Produktionsstätte umfaßt mittlerweile 6700qm Fläche. Heute im Jahr 2003 zählt der Filialstamm 108 Läden und es sollen 2003 noch 5 weitere dazukommen. Beschäftigt werden ca. 1000 Mitarbeiter. (2005)

Merken Sie etwas? Verdienen kommt von dienen. Und unermüdlich bemühen die „ Becks“ sich weiterhin Marktführer in dieser fränkischen Region zu bleiben – mit dem besten Image, den besten Mitarbeitern und mit bester Qualität.
Sie werden sich nun sicherlich schon längst fragen wie es zu diesem Riesenerfolg von Siegfried und seiner Frau Petra kam?

Ganz einfach.

Ich selbst fragte voller Bewunderung eines Tages in diesem Zusammenhang Siegfried Beck nach seiner Motivation derart zu expandieren. Er grinste über das ganze Gesicht und sagte : Weißt Du, Dagmar – ich hatte einfach keine Lust mehr immer um 4 Uhr morgens aufzustehen. Also hab ich mir etwas überlegt.

Hier die Sinn – Vision von „Der Beck“ – ich schmeck den Unterschied“:

Menschlichkeit
Miteinander
Vertrauen
Konsequenz
Leistung
Konstanz
Innovation

Tipps von Familie Beck für Existenzgründer:

  • immer ich selbst sein
  • bereit sein zum Verzicht ( z.B. kein Urlaub, 7 Tage Woche etc.)
  • nicht alles neu erfinden – es reicht oft vorhandenes besser zu machen
  • Mut zeigen, an sich glauben, nicht aufgeben, denn ohne Risiko keine neue Chance
  • Wenn ich von meiner Sache überzeugt bin, auf mein Gefühl hören und dieses Gefühl durch Zahlen überprüfen.

Sinnvision erfolgreicher Existenzgründer

Sie sehen selbst eine persönliche Sinnvision ist eine ungeheurer Motivationstrieb. Es muß nicht gleich immer ein großes Unternehmen mit vielen Mitarbeitern sein das es zu gründen gilt, es gibt auf dem Markt genügend Platz für Einzelkämpfer. Durch Spezialisierung in der Nische gibt es gerade für Einzelkämpfer mit einer guten Geschäftsidee riesige Chancen.

Einen Einzelkämpfer welcher sich einen guten Nischenplatz auf dem Markt ausgewählt hat werden Sie nun kennenlernen.

Es handelt sich hierbei um Axel Bernhardt, einen 38 jährigen ehemaligen Polizeibeamten einer Spezialeinheit. Sie werden sicherlich erstaunt fragen: Wie ein Beamter will sich selbständig machen? Der verschenkt doch seine gute Pension? Sehen Sie genau dies dachten viele seiner Kollegen und Freunde. Sie kennen ja schon die Sprüche wie:

Das ist doch alles so unsicher – so ein Stress – bequemes Leben ade …

Herr Bernhardt erzählte mir eine bemerkenswerte Geschichte die sehr gut nachvollziehbar ist.

Nach 18 Jahren Polizeidienst hatte er genau diesen Frust wie viele andere Existenzgründer auch. Immer die gleichen Abläufe, die gleichen zum Teil ungerechten Hirachien nach dem Motto: „ Ober sticht Unter“. Dazu noch die typischen Abläufe einer Behörde. Alles muß beim Vorgesetzten genehmigt, gemeldet und abgesegnet werden. So entstand der Wunsch endlich etwas eigens auf die Beine zu stellen, die eigen Ideen zu verwirklichen . Einfach sein eigener Chef zu sein. Da er natürlich spitzenmässige fachliche Kompetenz auf seinem Gebiet besaß lag es natürlich nahe, daß er auch nach dem Motto“ Schuster bleib bei deinen Leisten“, seinem Metier treu blieb.

Er gründetet 2001 eine Wirtschaftsdetektei. Nun konnte er all sein Fachwissen, und seine Ideen anwenden um seine Klienten optimal zu schützen und zu beraten. Er ist jetzt genau in dieser Nische welche optimale Zukunftsaussichten hat. Da die Tendenz zu weiterhin steigender Kriminalität zu verzeichnen ist und der Polizei aufgrund von Personalmangel und fehlender Technik schon lange die Hände gebunden sind, wird dieser Wirtschaftsbereich rosige Aussichten haben. Herr Bernhardt hat sich natürlich für seine Selbständigkeit optimal vorbereite. Er hatte einen befreundeten Unternehmensberater von seiner Geschäftsidee erzählt und dieser gab ihm die wichtigsten Tipps wie er starten könnte. So brauchte er vom Zeitpunkt seiner Vision bis zur Kündigung seiner sicheren Beamtenposition genau 6 Monate.

Alles verlief planmäßig bis auf die Finanzierung. Er benötigte eine lächerliche Summe von 5000.- €. Er legte 2 verschiedenen Banken einen ausgearbeiteten Businessplan vor. Die eine Bank lehnte sofort ab ohne sich die Unterlagen anzusehen mit der Bemerkung: Zu was braucht man denn überhaupt einen Wirtschaftsdetektiv?

Die andere Bank lehnte das vielgepriesene Existenzgründungsdarlehn ab ein verlangte eine 110% ige Sicherheit um das Darlehn zu gewähren. Daraufhin gründete er sein Unternehmen mit seinen Ersparnissen..

Sein Credo: Vertrauen, Ehrlichkeit, Fachkompetenz, Diskretion und seriöse Methodik

Die Sinnvision von Axel Bernhardt : Die Guten setzen sich durch. Man muß von sich überzeugt sein, daß man es schaffen wird. Geholfen haben ihn die Motivation durch seine Ehefrau und der starke Glaube an sich selbst. Er hat diesen Schritt in die Selbständigkeit bis heute nicht bereut und würde es jederzeit wieder tun, da seine vollen Auftragsbücher und zufrieden Kunden für sich selbst sprechen.

„ I have to be hard to be soft“ so bezeichnet Klaus Kobjoll die Gradwanderung zwischen Autorität, Durchsetzungsvermögen und Gefühl. Um Anerkennung und Respekt in der Geschäftswelt zu erlangen ist es auf der einen Seite sehr wichtig gradlinig zu sein und nicht ständig sein Fähnchen in den Wind zu hängen, aber auch Kompromissbereitschaft und die Größe besitzen über Meinungsänderungen offen und ehrlich zu sprechen. Diese Balance zwischen selbstbewußter gesunder Autorität und Sensibilität verlangt viel Fingerspitzengefühl.

Doch nicht nur die inneren Werte sind von großer Bedeutung für die positive Selbstpräsentation im Business. Ihre gesamte Erscheinung, Ihr Aussehen!

Hat Ihr persönliches Auftreten etwas mit Schönheit und Attraktivität zu tun und wenn ja wieviel?

Ein heißes Eisen das Thema mit der Schönheit. Viele Emotionen werden hierbei auch in den New Image Workshops und Coachings frei. Denn wir fragen immer wieder: Wieviel Schönheit braucht der Erfolg? Fakt ist, daß wenn sich zwei gleich gute Kandidaten um eine Stelle bewerben denn hat der attraktivere die besseren Karten. Dies haben uns auch Personalchefs bestätigt. Schon Goethe sagte: „Schönheit ist überall ein willkommener Gast“ .Das Thema Schönheit verfolgt uns bereits seit dem Babyalter . Schönheit ist soziale Macht schon von Anfang an. Das hübschere Baby erfährt mehr Anteilnahme und Zuwendung als das weniger hübsche. In der Schule setzt sich der Vorteil von Schönheit weiter fort. Das hübschere Kind wird mit weit mehr Aufmerksamkeit rechnen können , es wird sich in der Schule leichter zum Vorteil entfalten können und bessere Noten mit nach Hause bringen. Dieser Vorteil verhält sich genauso mit Freundschaften und all den anderen Möglichkeiten, die ihm auf all den Stationen seines weiteren Lebensweges begegnen. Und weil dieses (schöne) Kind öfters ermutigt wird es auch selbstbewußter und schlagfertiger – und dann in den Augen der anderen noch attraktiver. Untersuchungen belegten, daß attraktivere Menschen zweifelsfrei in den unterschiedlichsten Lebenssituationen von der Partnersuche, am Arbeitsplatz oder im Gerichtssaal wegen ihres attraktiven Aussehens und der damit verbunden sozialen Macht und der Fähigkeit dadurch ihre Mitmenschen für sich einzunehmen besser abschneiden. Überraschend das Ergebnis einer Studie unter Westpointkadetten in den USA. Auch hier machten die attraktiveren schneller Karriere beim Militär. Alle Untersuchungen kommen in etwa zum gleichen Ergebnis: Wer eine attraktive Person wahrnimmt ordnet ihr sofort positive Eigenschaften solange er keine anderen Informationen erhält zu. Attraktivere Personen bekommen eher Hilfe als unattraktivere. Das kann Co – Autorin Dagmar Heinke auch persönlich bestätigen. Sie kann nur die Untersuchungen bestätigen, daß attraktivere Menschen eher Hilfe bekommen als unattraktive. Insgesamt werden sie auch als intelligenter, gefühlvoller, interessanter und sexuell anziehender eingeschätzt. Sie werden insgesamt für geselliger und kommunikativer gehalten. Und attraktive, gepflegte Menschen ergattern leichter Gehaltserhöhungen. Bekannt dürfte auch mittlerweile sein, daß gut gekleidete Bewerber für eine Stelle bis zu 30% mehr Gehalt angeboten bekommen wie gleich qualifizierte aber nicht attraktiver Konkurrenten.
In einer Untersuchung konnte nachgewiesen werden, daß dicke Manager im Durchschnitt schlechter bezahlt werden als dünne. Dicksein wird oft als mangelnde Disziplin interpretiert. Bei den Menschen persönlich und am Arbeitsplatz. Außerdem ist das Risiko wegen gesundheitlichen Problemen auszufallen beträchtlich.

Deshalb bieten zahlreiche Firmen für ihre Mitarbeiter Gesundheitstraining, Wellnesskurse und Gesundheits Check up`s an, wie Sie sich wahrscheinlich schon im Kapitel Future Trends gelesen haben. Den wer fit ist bleibt gesund. Gutes Aussehen und Auftreten zahlt sich also aus.

Einer New Yorker Studie zufolge tragen sogar 83% der überzeugten Feministinnen ganz selbstverständlich Make up. Sozialwissentschaftler haben dazu eine interessante Theorie. Die Fähigkeit Schön und häßlich unterscheiden zu können ist möglicherweise die Urform allen unterscheidens bei uns Menschen. Schönheit zu erkennen ist vielleicht sogar eine der ältesten Herausforderungen unseres Wahrnehmungssinns um die Möglichkeiten zweifelsfreier Zuordnung zu ermöglichen. Diese urzeitliche Schulung entschied über die Auswahl der Fortpflanzungspartner, denn nur wer gesund, stark war – wirkte attraktiv und damit war das Überleben gesichert. Sollten wir nicht unsere Fähigkeit des Unterscheiden als hochkulturelle Mitgift eines uralten Menschheitserbes für das Zusammenleben zu schätzen wissen?

Interessant ist Schönheit im Wandel der Zeitepochen. Waren die Schönheitskriterien für Frauen in der Urzeit die vitale Gesundheit, ein breites Becken, glänzende Haare und Jugendlichkeit. Dies gewährleistete eine gesunde Nachkommenschaft. Im Wandel der Zeitepochen veränderte sich der Schönheitsbegriff immer wieder. Mal waren die Figuren füllig, mal waren Wespentaillen angesagt. Ob die Form und Größe des Busen, über die Tönung der Haut , die Form der Frisuren, die Art der Kleidung, die Kunst des Make up`s.

In unseren Seminaren behaupten doch ernsthaft immer noch einige männliche Seminarteilnehmer, daß sie nur auf die inneren Werte bzw. auf die Innere Schönheit einer Frau zuerst achten. Ich frage dann regelmäßig nach wie das funktioniert da der erste Eindruck doch nur über die Optik erfolgt.

Schönheit – immer im Auge des Betrachters. Sicherlich gibt es auch so etwas wie den Begriff klassische Schönheit. Dieser stammt aus der Antike. Dort verstand man unter einer klassischen Schönheit sowohl beiMann oder Frau, Menschen mit ovalen Gesichtformen, feingeschwungenen Nase, großen Augen, langen Wimpern, einen vollen Mund, schlanke Gestalt. Genau zu diesem Thema Schönheit fragte ich vor einiger Zeit einen Experten der es wissen muß. Prof. Heinz Oestergaard bekannt als Deutschlands bekanntester Modedesigner welcher als erster Deutscher bereits 1950 eine eigene Kollektion für Triumph in New York präsentierte.

Dagmar Heinke war fast 15 Jahre als freie Stylistin tätig. Er buchte sie oft für Mode und PR Aktionen wo es um Vorher- Nachher Verwandlungen ging.Als Prof. Heinz Oestergaard welcher auch an der Fachhochschule für Design in Pforzheim lehrte in den Ruhestand ging da hat er, Sie können sich das wohl denken sich nicht einfach zurück gelehnt und nichts gemacht, sondern er entwarf wundervolle Chinesische Teppiche, lernte in Murano die Kunst des Glasbläsers und schuf farbenprächtige Vasen und Lampenschirme aus Muranoglas . Er zeichnete die Motive hauptsächlich mit Figuren aus der Antike. Zum Begriff der Schönheit, und er hat wohl mit den Schönsten Frauen und Männern der Nachkriegszeit tun gehabt, machte auch er den Hinweiszur Antike als Maßstab für unseren heutigen Schönheitsbegriff. Die Schönheit im Wandel des Zeitgeschehens, meinte er, ist ein vergänglicher Modetrend, hingegen die unvergängliche Schönheit als Sinnbild als Zeuge wirklicher Schönheit ist die klassische Schönheit der Antike – eine wie er sagte, undisskutirbare Schönheit. Er überlegte ein wenig hin und her und schließlich nahm er seinen Zeichenstift und einBlatt Papier und schrieb:

“ Liebe Dagmar! Schönheit ist immer ein Ausdruck der Seele!“ That`s it. Wie recht er hatte dieser große Künstler und versierte Menschenkenner.

Aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint –Exupery:

Der Fuchs verstummte und schaute den kleinen Prinz lange an: „ Bitte zähme mich“ sagte er. „ Ich möchte wohl“ antwortete der kleine Prinz, aber ich nicht viel Zeit. Ich muß Freunde finden und viele Dinge kennenlernen.“ „Man kennt nur die Dinge die man zähmt“ sagte der Fuchs. „ Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr. Wenn Du einen Freund willst , so zähme mich!“ „ Was muß ich denn da tun? Sagte der kleine Prinz. „ Du mußt sehr geduldig sein, antwortete der Fuchs.

Sie können aber nicht mit dem Ausdruck Ihrer Seele allein einen tollen ersten Eindruck machen und gute Geschäfte tätigen. Denn in unserer zum Teil erschreckend oberflächlichen Welt wird sich oftmals nicht die Mühe gemacht sich die Seele eines Menschen vertraut zu machen. Wenn der erste Eindruck nicht stimmt, der Dress Code falsch ist dann ist meistens die Chance des Kennenlernens vorbei.

Es wird darauf geachtet wie Sie sich benehmen, Basics wie Türe aufhalten, Menschen in den Mantel helfen, sich zu entschuldigen wenn ein Fehler geschehen ist, stets Pünktlich zu sein, im Falle einer Verspätung rechtzeitig informieren, Menschen mit denen Sie Kontakt haben in der richtigen Form ansprechen oder vorzustellen. Oder wie sie wissen werden viele Geschäftskontakte bei Einladungen, Vorträgen und in Seminaren begonnen. Da ist es auch wichtig die Regeln des Smalltalks zu beherrschen. Sich richtig mit seinen Fähigkeiten vorzustellen aber nicht protze. Fragen stelle aber die richtigen und Tabufragen tunlichst vermeiden.

Auch Business Lunch und andere Geschäftsessen können Sie in viele Fettnäpfchen gleichzeitig treten lassen und dadurch ein lukratives Geschäft vereiteln, Selbst die richtige Blumenauswahl für die Dame des Hauses kann darüber entscheiden ob Sie in Zukunft von Ihrem Ehemann den Auftrag bekommen werden oder ob sieden Auftrag vergeigt haben. Beim Essen selbst gibt es unzählige Hürden zu überwinden. Das beginnt mit der richtigen Sitzordnung, der richtigen Auswahl der Reihenfolge des Besteckeinsatzes, sowie Grundkenntnisse der Weinkunde. Wenn Sie aus der Suppentasse schlürfen (wenn keine seitlichen Henkel angebracht sind) die Linguini, oder Spaghetti mit dem Messer schneiden und das Brot in die Soße tunken, dann sind Sie selbst schuld wenn sich schlecht präsentiert Haben.

Wir leben leider auch in Zeiten in denen die guten Sitten derartig verroht sind, daß etliche Firmen Ihre zumeist nicht mehr ganz jugendlichen in der Mehrzahl akademischen Mitarbeiter zu uns in das Etikette Coachings schicken. Denn es ist zum Leidwesen einiger Chefs häufiger vorgekommen, daß es bei offiziellen Businessessen der Mitarbeiter nicht in der Lage war die einfachen Basics des Benimms und der Knigge umzusetzen. Dadurch leidet das Image der Firma, der Mitarbeiter mag er auch noch so tüchtig und zuverlässig sein die Firma negativ präsentiert hat . Aussehen, Kleidung, Farben, Stil das sind elementare Basics mit denen Sie gute Punkte machen Können. Im Business gibt es einen unausgesprochen Dresscode. Je nach Geschäftsumfeld und Firmenkultur werden von Ihnen, liebe Existenzgründer bestimmte optische Gegebenheit als selbstverständlich erwartet.

Autor: Dagmar P. Heinke. Sie leitet ein Unternehmen zum Personality-Styling in Nürnberg, berät viele internationale Unternehmen und arbeitet eng mit dem bekannten Motivations- und Unternehmenscoach Klaus Kobjoll zusammen. www.new-image.de

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